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EhemännerWE Jänner 2008x "Ehesakrament und Sexualität" |
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Ehemännerwochende in der Abtei Seckau 25. - 27. Jänner 2008 Ehesakrament und Sexualität, so lautete das Thema des Ehemännerwochenendes vom 25. bis 27. Jänner 2008 in der Abtei Seckau in der Steiermark. Begleitet wurden die 16 Männer, die sich mit großem Interesse dem Thema stellten, von Pater Leo Liedermann und Hans Peter Lang. Die klösterliche Umgebung, das innige gemeinsame Gebet und der sensible und feine Umgang miteinander, ließen sehr schnell eine Atmosphäre des tiefen Vertrauens entstehen. Auf dieser Grundlage, die so fühlbar vom Heiligen Geist beseelt war, wurden die Tage für alle Teilnehmer zu einem tiefen Erlebnis und zu einer sprudelnden Quelle der Erfahrungen. Es ist eine anspruchsvolle und brennende Botschaft, die der Apostel Paulus an die Männer der Gemeinde in Ephesus richtet: „ Ihr Männer, liebt Eure Frauen wie Christus die Kirche geliebt hat und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen….. Darum sind die Männer verpflichtet ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib …..Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. (Eph. 5,25-31) Aber wie ist diese Bindung zu verstehen, wie diese Pflicht zur Liebe umzusetzen? Es ist nur möglich wenn Gott selbst im Mittelpunkt steht und die Ehe tatsächlich als Sakrament gelebt wird. Die Frau braucht Geborgenheit um sich dem Mann verschenken zu können. Sie muss ihrem Mann vertrauen können. Sie will umworben und geehrt werden. Nur durch Zuwendung und Zärtlichkeit, verbal und durch Zeichen kann diese Atmosphäre geschaffen werden. Das braucht Zeit und Geduld und verlangt vom Mann einiges ab. Nur so wird die eheliche Beziehung, die ihren schönsten Ausdruck in der sexuellen Vereinigung findet, zu einer Quelle der Freude, zum Sakrament, zum Gottesdienst. Alles andere führt zu Frust, Scham und wie so oft in dieser Zeit zum Zerbrechen der Einheit. Der richtige Mann, der in seiner sexuellen Leidenschaft wesentlich schneller entflammbar ist als die Frau muss dieses Geheimnis kennen. Sexualität und Liebe sind für die Frau eine untrennbare Einheit, die, wenn sie nicht bestehen bleibt, zum „Benutztwerden“ degradiert wird. Das hohe Ziel der sexuellen Vereinigung basiert niemals auf Leistung. Es strebt neben dem körperlichen Höhepunkt auf eine seelische Vereinigung zu und führt erst so zum wirklichen „ein Fleisch sein“, von dem Paulus spricht. So wird die Ehe zu einer uneinnehmbaren Festung und führt für beide Partner zu einer großartigen Stärkung. Der Akt selbst wird zum Gebet. Der Mann muss nebenbei bereit sein die indirekte Sprache der Frau zu erlernen, in der wichtige Botschaften für gewöhnlich verschlüsselt zum Ausdruck gebracht werden. Das braucht Zeit. Mit dem Hohen Lied der Liebe schenkt uns Gott selbst, ein so zärtliches Beispiel des liebenden, sprachlichen Ausdruckes. „Mann darf, soll und muss es lesen.“ Am besten gemeinsam mit seiner Frau! So bleibt jede Liebe jung. Es war sehr schön zu beobachten mit welchem Ernst sich alle Teilnehmer an den Diskussionen beteiligt haben, mit dem Ziel wieder neu in das Sakrament der Ehe zu investieren. Der einhellige Tenor zum Schluss lautete: „Schade, dass unsere Ehefrauen jetzt nicht bei uns sein können. Sie wären stolz auf uns, zu erleben, wie ernst es uns nit dem Sakrament der Ehe ist.“ Wir danken Gott dem Allmächtigen, dass dieses Wochende so stattfinden konnte, für die Organisatoren, für jeden Beitrag der Teilnehmer und dafür, dass er uns in Pater Leo Liedermann und Hans Peter Lang so großartige Begleiter zur Seite gestellt hat.
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Fotos vom Familiennachmitag Jänner 2008 Termin Jungfamilientreffen 2008: 15. - 20. Juli - Anmelden |
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